Dresden – Hallein

Schul- und Qualitätsmanagemententwicklung im Vergleich [2. – 5. Mai 2017] (Aufbau einer Schulpartnerschaft: LBS Hallein – BSZ für Technik „Gustav Anton Zeuner“ Dresden)


Der Schulleiter des BSZ in Dresden kontaktierte im Spätwinter 2017 die LBS Hallein mit dem Anliegen, eine mögliche Schulpartnerschaft im Sinne einer gemeinsamen Schulentwicklung zu begründen. Nach mehreren telefonischen Kontakten stellte man bereits fest, dass es zum einen viele berufliche und technische Gemeinsamkeiten in der dualen Ausbildung gibt, andererseits wurden in pädagogischen und organisatorischen Bereichen unterschiedliche Schwerpunkte und Kulturen sichtbar. Schnell wurde auch klar, dass man diese Unterschiede und Gemeinsamkeiten durch einen zu initiierenden Diskurs und mögliche gemeinsame Projekte von Lehrlingen (Lehrlingsaustausch usw.) für eine zukunftsgerichtete Schul- und Qualitätsentwicklung nutzen wolle. Vorläufiges Ergebnis war die Einladung einer Delegation aus Salzburg zu einer Kick-Off-Veranstaltung, bei der sich Projektbeteiligte [Leiter des BSZ für Technik, Dresden (Dr. H.-G. Clemens), AV verschiedener Fachbereiche des BSZ, Leiter der LBS Hallein, (J.-P. Rautenbacher), Schulaufsicht für Berufsschulen in Salzburg (M. Kastner), LQPM für BS (I. Huber) und  J. Lehrer für die PH Salzburg Stefan Zweig] kennenlernen und mögliche Projektaufgaben sowie Projektrollen angedacht werden sollten. Ein erster Gedankenaustausch im kleinen Kreis – siehe Teilnehmer oben – mit einer Festlegung der Gesprächsthemen für das folgende Arbeitstreffen fand am 02.05.2017 statt.

Neben der Konkretisierung möglicher künftiger Projektaufgaben und Projektrollen im Rahmen der zu entwickelnden Partnerschaft, wurden organisatorische und pädagogische Fragen der Lehrer/innenrequirierung, Lehrer/innenaus- und -weiterbildung sowie das Thema Personalentwicklung als schulpolitische Herausforderungen diskutiert. Am dritten Tagungstag konnten wir uns mit der dualen Ausbildung – Ausbildungskultur sowie pädagogische Konzepte – bei den Elbe Flugzeugwerken GmbH (EFW) und der Werft auseinandersetzen und den intensiven Diskussionsprozess fortsetzen. Eine Weiterführung dieses Diskussions- und Entwicklungsprozesses auf der Ebene der PH Salzburg Stefan Zweig und der Sächsischen Bildungsagentur ist angedacht und wäre wünschenswert. Dass diese Tagung von einem äußerst anspruchsvollen und beeindruckenden kulturellen und kulinarischen Rahmenprogramm begleitet wurde, sei am Rande erwähnt und an dieser Stelle Dr. Clemens herzlich bedankt.

 

 

 

Dr. H.-G. Clemens, W. Kühner, U. Dreske, Dr. F. Glanz, Th. Götze, AV verschiedener Fachbereiche des BSZ Dresden, J.-P. Rautenbacher,
M. Kastner, I. Huber und J. Lehrer